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Vier Podiumsplätze beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Heusenstamm. Mit insgesamt neun Fahrzeugen nahm das PIXUM Team Adrenalin Motorsport die diesjährige Ausgabe des ADAC Zurich 24h Rennen in Angriff. Damit stellte das Team rund um Matthias Unger erneut deutlich das größte Fahrzeugaufgebot im Starterfeld des Eifelmarathons. Insgesamt brachte man beim härtesten Langstreckenrennen der Welt nach einer tollen Teamleistung acht Autos erfolgreich ins Ziel. Zudem konnte die Mannschaft aus Heusenstamm in allen drei gestarteten Klassen auf das Podium fahren sowie je zwei Pole Positions und schnellste Rennrunden erzielen.

 „Ich möchte mich wirklich bei der ganzen Mannschaft für die beeindruckende Leistung während des gesamten Wochenendes bedanken. Mit insgesamt neun Fahrzeugen in das aus meiner Sicht härteste Langstreckenrennen der Welt zugehen, verlangt wirklich jedem einzelnen Teammitglied alles ab. Vor allem die Boxenstopps erfordern dabei höchste Konzentration. Unsere Boxenmannschaft hatte über die 24 Stunden hinweg insgesamt 167 Boxenstopps zu leisten und das bei Temperaturen, die am gesamten Wochenende immer um die 30-Grad lagen. Diese Leistung kann man gar nicht hoch genug loben“, erklärte Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm).

In der Produktionswagenklasse V4 konnten Christopher Rink (Frankfurt), Danny Brink (Kühlsheim), Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) und Philipp Leisen (Irrel) mit dem BMW E90 ihren Vorjahrestriumph zwar nicht ganz wiederholen, trotzdem erzielte man mit dem zweiten Platz am Ende wieder ein tolles Ergebnis. „Wir sind mit der Pole Position im Qualifying wirklich sehr gut ins Wochenende hinein gestartet. Auch im Rennen lief zunächst alles problemlos, denn wir hatten die Klassenführung inne und haben auch die schnellste Rennrunde gefahren. Leider haben wir in der Nacht durch einen defekten Dämpfer Zeit eingebüßt. Schade, dass der Sieg damit außer Reichweite war. Trotzdem ist auch der zweite Platz wieder ein toller Erfolg für das gesamte Team“, so Rink, der zusammen mit seinem Vater Ralph-Peter Rink, Ioannis Smyrlis (Hanau) und Klaus-Dieter Frommer (Epfendorf) auch noch auf den sechsten Platz in der V4 fahren konnte.

In der Produktionswagenklasse V5 zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Auch hier kontrollierte das PIXUM Team Adrenalin Motorsport über weite Teile des Wochenendes das Geschehen an der Spitze. So konnten Christian Büllesbach (Königswinter), Andreas Schettler (Baden-Baden), Carlos Arimon (Spanien) und Andre Duve (Lohmar) mit dem Porsche Cayman bereits im Qualifying die Pole Position erzielen und auch im Rennen direkt die Führung übernehmen. „Unser Porsche ist von Beginn an wirklich wie ein Uhrwerk gelaufen. Trotz der hohen Temperaturen hat das Material dank der guten Vorbereitung unserer Mannschaft über die 24 Stunden ohne jegliche Probleme durchgehalten. Wir hatten lediglich zwischendurch ein kleines Problem mit unserem Reifen, auf das das Team keinen Einfluss hatte. Die Konkurrenz hatte da einfach ein bisschen mehr Glück heute und hat unter dem Strich auch verdient gewonnen“, so Büllesbach. Das Fahrerquartett konnte sich nach Ablauf der 24 Stunden trotzdem über einen guten zweiten Platz freuen.

Eine glänzende Vorstellung zeigten auch Urs Zünd (Widnau), Christian Teichert (Hamburg), Frederic Ledoux (Naninne) und Daniel Attallah (Köln). „Die vier Piloten haben über das gesamte Wochenende einen sehr guten Job gemacht und sich keinerlei Fehler geleistet. Folgerichtig haben sie sich den dritten Rang in der V5 auch mehr als verdient“, lobte Teamchef Matthias Unger. Abgerundet wurde das tolle Ergebnis des PIXUM Team Adrenalin Motorsport in der Klasse V5 durch den fünften Platz von Sascha Aebi (Obergerlafingen), Jaber Al Khalifa (Bahrain), Uwe Mallwitz (Kornwestheim) und Uwe Legermann (Meerbusch).

Für einen weiteren tollen Erfolg beim diesjährigen 24h Rennen sorgten Daniel Zils (Bendorf), David Griessner (Innsbruck), Christian Konnerth (Winnenden) und Norbert Fischer (Köln). Die Nordschleifenroutiniers fuhren im BMW M235i Racing auf einen starken zweiten Platz. Auch ein Problem mit der Benzinzufuhr in der Anfangsphase des Langstreckenklassikers konnte das Fahrerquartett nicht aus der Bahn werfen. Vom 13. Platz aus startete man vor allem in der Nacht sowie in den frühen Morgenstunden eine tolle Aufholjagd. „Wir haben noch einmal alles gegeben und sind froh, dass sich das Blatt am Ende noch zum Positiven gewendet hat“, waren sich die Piloten einig.

Die beiden anderen BMW M235i Racing Fahrzeuge von James Clay, Tyler Cooke, Charlie Postins (alle USA), Einar Thorsen (Niederlande) sowie Juha Hannonen (Finnland), Edoardo Bugane, Francesco Bugane und Alessandro Cremascoli (alle Italien) sahen auf den Plätzen neun und zehn die Zielflagge.

Einziger Wehrmutstropfen für das PIXUM Team Adrenalin Motorsport war an diesem Wochenende der Ausfall eines BMW 325i E90. Christoph Magg (Stuttgart), Holger Kroth (Rockenberg), Ulf Wickop (Bottrop) und Richard Moers (Dorfen) waren bis zu ihrem Ausfall rund zwei Stunden vor Rennende sehr gut unterwegs. „Leider hat uns ein GT3-Fahrzeug beim Überrunden getroffen und wir sind unverschuldet in der Fuchsröhre in die Leitplanke eingeschlagen. Schade, denn wir hätten natürlich gerne die Zielflagge gesehen. Trotzdem bleiben tolle Erinnerungen, wie z.B. die Einführungsrunde, die sehr emotional für mich war oder meine ersten Rennkilometer in der Nacht. Dafür danke ich der gesamten Mannschaft“, so Magg.

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