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PIXUM Team Adrenalin Motorsport: Zwei Klassensiege bei schwierigs-ten Witterungsbedingungen

Heusenstamm. Starkregen und Nebel machten den vierten Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft zu einer großen Herausforderung für Mensch und Material. Doch trotz der schwierigen Witterungsbedingungen kontrollierte das PIXUM Team Adrenalin Motorsport über die vierstündige Renndistanz die Produktionswagenklassen V4/V5 und wurde am Tagesende dafür auch mit den beiden Klassensiegen belohnt.

„Wir sind natürlich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Schade, dass unsere tolle Teamleistung nicht noch mit einer guten Platzierung im BMW M235i Racing Cup gekrönt worden ist, was heute durchaus auch in Reichweite gewesen wäre. Die Bedingungen waren sowohl im Zeittraining als auch im Rennen alles andere als einfach. Doch wir haben uns in den beiden Produktionswagenklassen keinerlei Fehler erlaubt und uns verdient die beiden Klassensiege sichern können. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft und vor allem an unsere Piloten, die trotz der schwierigen Witterung perfekte Fahrzeugbeherrschung bewiesen haben“, erklärte Teamchef Matthias Unger nach dem Rennen.

Bereits das Ergebnis im Qualifying ließ aufhorchen. So sicherte Daniel Zils (Bendorf) dem PIXUM Team Adrenalin Motorsport mit dem Porsche Cayman die Pole Position in der Produktionswagenklasse V5. Ganze 27 Sekunden legte der Nordschleifenroutinier in seiner schnellsten Runde zwischen sich und dem Zweitplatzierten in der Klasse. Parallel gelang dem Italiener Gabriele Piana mit dem BMW E90 325i in der V4 ein ähnliches Kunststück. Auch er konnte für die Mannschaft aus Heusenstamm in der stark besetzten Klasse die Pole Position herausfahren.

Das Rennen verlief aus Sicht des PIXUM Team Adrenalin Motorsport in beiden Klassen annähernd perfekt. So sicherten sich Daniel Zils, Christian Büllesbach (Königswinter) und Andreas Schettler (Baden-Baden) nach zwei zweiten Plätzen in der bisherigen VLN Saison endlich den langersehnten ersten Saisonerfolg. „Ich habe in den letzten Jahren auf der Nürburgring Nordschleife selten ein solches Rennen erlebt. Die Bedingungen waren einfach unberechenbar. In jeder Runde haben sich die Verhältnisse geändert, was das Ganze enorm schwer gemacht hat. Trotzdem ist unsere Taktik aufgegangen und wir freuen uns sehr über den ersten Sieg mit unserem Porsche Cayman“, so Zils. Auch die beiden BMW Z4 Coupé, die das PIXUM Team Adrenalin Motorsport in der Produktionswagenklasse V5 eingesetzt hatte, sahen die Zielflagge. Während die beiden Schweizer Martin Müller und Benedikt Frei auf dem fünften Platz abgewinkt wurden, belegten Phillipp Leisen (Irrel), FIA WEC Pilot Simon Trummer (Schweiz) und Holger Kroth (Rockenberg) den sechsten Rang.

In der Produktionswagenklasse V4 behielten Christopher Rink (Frankfurt), Danny Brink (Kühlsheim) und Gabriele Piana die Oberhand. Das Fahrertrio lieferte sich nicht den geringsten Fehler und baute den Abstand auf die klasseninterne Konkurrenz Runde um Runde aus. Im Ziel betrug der Vorsprung satte 2:50 Minuten. „Nach unserem großartigen Erfolg beim 24h Rennen wollten wir unbedingt auch in der VLN den Klassensieg erzielen. Das ist uns trotz der schwierigen Bedingungen auch gelungen“, freute sich Rink. Mit dem Ergebnis rückte das Fahrertrio zugleich auf den vierten Platz in der VLN Gesamtwertung nach vorne. Bei den VLN Produktionswagen belegt man nun einen starken zweiten Rang.

Großes Pech hatten hingegen Norbert Fischer (Köln), Uwe Ebertz (Sinn- Fleisbach) und Christian Konnerth (Winnenden) im BMW M235i Racing Cup. Nach einer starken Performance schied das Fahrertrio kurz vor Rennende auf Podiumskurs liegend aus. „Zunächst einmal war ich sehr glücklich nach meiner Verletzung endlich wieder im Auto sitzen zu können. Die ersten Runden waren anstrengender als üblich, aber ich hatte ansonsten keinerlei Einschränkungen“, berichtet Konnerth, der nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder ins Team zurückkehrte. „Das Rennen ist für uns allerdings extrem unglücklich gelaufen. Wie viele andere Mannschaften hatten wir aufgrund des Regens über die gesamte Distanz Probleme, den BMW M235i Racing auf dem Asphalt zu halten. Leider hat es uns kurz vor Rennende erwischt und wir mussten nach einem leichten Einschlag im Kesselchen unser Auto wegen einer gebrochenen Radaufhängung abstellen. Schade, aber wir werden beim nächsten Rennen erneut angreifen“, so Konnerth weiter.

Bis zu diesem Zeitpunkt sah alles sehr gut aus. Mit einem fulminanten Start gelang es Uwe Ebertz den BMW M235i Racing auf regennasser Fahrbahn vom vierten Startplatz aus in Führung zu bringen. Auch im weiteren Rennverlauf konnte sich das Fahrertrio trotz unterschiedlicher Strategien im Vergleich zur Konkurrenz konstant in den Top3 der Klasse behaupten, ehe es zum vorzeitigen Ausfall kam.

Immerhin konnte das Schwesterfahrzeug von Gabriele Piana und Mustafa Mehmet Kaya (Türkei) noch den sechsten Platz belegen. Dem Italiener gelang dabei als Doppelstarter an diesem Wochenende sogar das Kunststück, sowohl in der Produktionswagenklasse V4 als auch im stark besetzten BMW M235i Racing Cup jeweils die schnellste Rennrunde zu fahren. Ein weiterer BMW M235i Racing des PIXUM Team Adrenalin Motorsport mit den Piloten Ernst Thriene (Grünwald), Christopher Bruchmann (Jüchen) und Luca Veronelli (Schweiz) fuhr auf den zehnten Platz.

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