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PIXUM Team Adrenalin Motorsport: Höhen und Tiefen beim zweiten VLN Lauf

Heusenstamm. Der zweite Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft war für das PIXUM Team Adrenalin Motorsport mit vielen Höhen und Tiefen gespickt. So konnte die Heusenstammer Mannschaft in allen drei gestarteten Klassen, der Cup5, in der V4 und V5 in die Top5 fahren und sechs von acht Fahrzeugen ins Ziel brin-gen. Für das beste Ergebnis sorgten dabei Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana mit dem zweiten Klassenrang in der V4. Ein schwerer Unfall des Porsche Cayman sorgte hingegen teamintern für den Tiefschlag des Wochen-endes.

„Zunächst einmal ist für uns alle die wichtigste Nachricht, dass unserem Piloten auf dem Porsche Cayman, Andreas Schettler, nichts passiert ist und es ihm soweit gut geht. Wir wissen derzeit noch nicht genau, was die genaue Ursache für den Unfall auf der Döttinger Höhe war und müssen es erst einmal genauer analysieren. Ansonsten hat es für uns dieses Mal leider nicht ganz zu einem Sieg gereicht, dennoch konnten wir in allen drei gestarteten Klassen vordere Platzierungen einfahren. Obwohl sicherlich mehr möglich gewesen wäre, stimmt mich das positiv“, schildert Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm).

Besonders motiviert gingen dabei Christopher Rink (Frankfurt), Danny Brink (Kühlsheim) und Gabriele Piana (Italien) ans Werk. Das Fahrertrio konnte den Saisonauftakt in der Klasse V4 gewinnen und wollte diesen Erfolg natürlich gerne wiederholen. Bereits im Qualifying ging es hier äußerst eng zur Sache. Mit einer Rundenzeit von 9.57,787 min. reihte sich das Fahrertrio auf der dritten Startposition ein. Gerade einmal 2,6 Sekunden fehlten am Ende zur Pole Position. Im Rennen kämpfte das Fahrertrio mit dem BMW 325i E90 lange um den Klassensieg. „Wir haben zu Beginn des Rennens leider die falsche Reifenwahl getroffen und sind dann wie viele andere Teams auch zum Wechsel in die Box hineingekommen. Dabei haben wir ein wenig Zeit auf die Konkurrenz verloren“, schildert Rink. Doch er und seinem Teamgefährten Brink gelang es die Lücke zur Klassenspitze immer weiter zu schließen. Mit gerade einmal 26 Sekunden Rückstand verließ Piana für den abschließenden Stint die Box. „Gabriele wäre sicherlich in der Lage gewesen, diesen Abstand noch zu zufahren. Leider hat er sich dann jedoch im Bereich Schwedenkreuz-Aremberg gedreht und ist eingeschlagen. Er konnte die Fahrt zum Glück fortsetzen und wir haben auch mit dem zweiten Platz ein weiteres gutes Ergebnis einfahren können“, so Rink weiter. Das Schwesterfahrzeug von Klaus-Dieter Frommer (Epfendorf), Miklos Bertalan (Ungarn) und Michael Hofmann (Schweiz) sah auf dem achten Rang in der V4 die Ziellinie.

Ähnlich eng ging es auch einmal mehr im BMW M235i Racing Cup zur Sache. Norbert Fischer (Köln), Christian Konnerth (Winnenden) und Uwe Ebertz (Sinn Fleisbach) belegten hier nach tollen Zweikämpfen mit der Konkurrenz den fünften Klassenrang. „Angesichts der Umstände ein wirklich versöhnliches Ergebnis für uns. Uwe hatte leider beim Start einen kleineren Unfall und ist auf den 18. Klassenrang zurückgefallen. Wir konnten uns jedoch im Verlaufe des Rennens immer weiter nach vorne arbeiten und sind am Ende mit dem fünften Platz belohnt worden“, so Fischer. Ein weiterer BMW M235i Racing des Pixum Team Adrenalin Motorsport, pilotiert von Bogdan Capusan (Rumänien), Ernst Thriene (Grünwald) und Nils Bartels (Bensheim) wurde auf dem 13. Platz abgewinkt.

Auch in der Produktionswagenklasse V5 gelang dem PIXUM Team Adrenalin Motorsport der Sprung in die Top5. So lieferten Holger Kroth (Rockenberg), Carlos Arimón Solivellas (Spanien) und Ioannis Smyrlis (Frankfurt am Main) trotz der wechselhaften und schwierigen Witterungsbedingungen mit ihrem BMW Z4 eine fehlerfreie Leistung ab und wurden am Ende hierfür mit dem fünften Rang belohnt. Der zweite BMW Z4 von Daniel Mursch (Berlin) und Hui Byung Kang (Korea) belegte den siebten Platz.

Kein Rennglück hatte dieses Mal die Besetzung des Porsche Cayman. Daniel Zils (Bendorf), Christian Büllesbach (Königswinter) und Andreas Schettler (Baden- Baden) kämpften sich bereits in der Anfangsphase des Rennens von der sechsten Startposition aus auf den zweiten Platz nach vorne. Dem Bendorfer gelang es dabei sogar im ersten Stint Sichtkontakt zum führenden Fahrzeug in der Klasse herzustellen. Nach dem Boxenstopp knüpfte sein Teamgefährte Andreas Schettler an diese Leistung an und konnte die Position erfolgreich verteidigen. Eine Runde vor dem Wechsel auf Christian Büllesbach verunfallte Schettler allerdings mit dem Porsche Cayman bei ca. 230 km/h auf der Döttinger Höhe und das Rennen war für das Fahrertrio des PIXUM Team Adrenalin Motorsport schlagartig beendet.

„Andreas ist Anfang der Döttinger Höhe auf gerader Strecke abgebogen und in die Leitplanke eingeschlagen. Wir müssen nun analysieren, wie es genau dazu kommen konnte. Zum Glück ist ihm nichts passiert, das hätte auch bei der hohen Geschwindigkeit anders ausgehen können“, so Zils. Fraglich ist, ob der schwer beschädigte Porsche Cayman bis zum nächsten Rennen der VLN in zwei Wochen schon wieder einsatzfähig sein wird. Wer das PIXUM Team Adrenalin Motorsport kennt, weiß jedoch, dass die Mannschaft alles hierfür tun wird.

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