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PIXUM Team Adrenalin Motorsport: Zwei Podestplätze bei schwierigem Eifelwetter

Heusenstamm. Der zweite Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde von wechselhaften Witterungsbedingungen geprägt. Doch trotz dieser schwierigen Umstände gelang es dem PIXUM Team Adrenalin Motorsport gleich doppelt auf das Podium fahren. So sicherte sich die Mannschaft aus Heusenstamm wie schon beim Qualifikationsrennen den Klassensieg in der Produktionswagenklasse V5 und erkämpfte sich zusätzlich den zweiten Platz in der Tageswertung des BMW M235i Racing Cup.

„Mit dem Rennergebnis können wir sehr zufrieden sein, gerade da die Bedingungen heute alles andere als einfach waren. Unsere gesamte Mannschaft hat sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen und eine tolle Arbeit geleistet“, erklärte Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm) sichtlich zufrieden.

Nach der unfallbedingten Absage des Auftaktes zur VLN Langstreckenmeisterschaft nahmen zur Freude der vielen Zuschauer entlang der Nürburgring Nordschleife insgesamt 180 Fahrzeuge die Generalprobe für das internationale ADAC Zurich 24h Rennen in Angriff. Dabei durfte auch das PIXUM Team Adrenalin Motorsport nicht fehlen, das mit insgesamt fünf Autos in die Eifel reiste.

Bereits das Qualifying stellte die einzelnen Teams vor eine große Herausforderung. So galt es, das richtige Zeitfenster zu erwischen, um bei den Mischbedingungen eine möglichst gute Rundenzeit zu erzielen. Im PIXUM Team Adrenalin Motosport lösten der amtierende RCN Champion Christian Büllesbach (Königswinter), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Youngster Timo Hilgert (Rheinböllen) diese Aufgabe am besten. Mit einer Rundenzeit von 10:01,037 min. sicherten sie sich mit dem BMW Z4 Coupé die Pole Position in der Klasse V5. Auch im Rennen ergänzte sich das Fahrertrio perfekt, leistete sich nicht den geringsten Fehler und fuhr nach dem Erfolg beim Qualifikationsrennen den zweiten Klassensieg in Folge heraus. „Besser hätte die neue Saison für uns gar nicht beginnen können. Alles hat heute einmal mehr perfekt funktioniert. Vielen Dank an das gesamte Team“, freute sich Büllesbach. Das Schwesterfahrzeug von Anthony Toll (Stuttgart) und Richard Moers (Niederlande) belegte den fünften Klassenrang.

Ein eher turbulentes Wochenende erlebten ihre Teamkollegen Christian Konnerth (Winnenden), Norbert Fischer (Köln) und Thorsten Wolter (Berlin) im BMW M235i Racing Cup. Nachdem sie mit der achten Position im morgendlichen Zeittraining deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurückblieben, war die Marschroute für das Rennen klar definiert. „Wir wollen uns so schnell wie möglich nach vorne arbeiten. Leider war das Wetter im Qualifying unberechenbar und wir waren zum falschen Zeitpunkt auf Zeitenjagd“, so Konnerth.

Der amtierende Opel Astra OPC Cup-Champion Wolter erwischte mit den Regenreifen einen guten Start und entschied sich wie viele andere Teams bereits nach der ersten Rennrunde zum Reifenwechsel an die Box zu kommen, da die Strecke mehr und mehr abtrocknete. Mit den „kalten“ Slicks drehte er sich allerdings zu Beginn der zweiten Rennrunde in der Mercedes Arena und verlor dabei einige Positionen. Doch danach fand Wolter schnell wieder zu seinem Rhythmus und setzte zu einer imposanten Aufholjagd an, die im weiteren Rennverlauf von seinen Teamkollegen Norbert Fischer und Christian Konnerth in perfekter Manier fortgeführt wurde. Dank schneller Rundenzeiten und einer perfekten Teamstrategie überquerte das BMW-Trio schlussendlich auf einem starken zweiten Platz in der Cup5 Klasse die Ziellinie.

„Der Schlüssel zum Erfolg war heute sicherlich der Schachzug von Norbert, der zum goldrichtigen Zeitpunkt zum Reifenwechsel hineinkam. Es hatte auf der Strecke wieder angefangen zu regnen und wir haben früher als die Konkurrenz auf Regenreifen gewechselt. Mit dieser Entscheidung haben wir sehr viel gutmachen können“, so Konnerth weiter. Damit durfte sich das PIXUM Team Adrenalin Motorsport im Rahmen des 40. DMV-4 Stunden-Rennens über gleich zwei Podestplätze freuen.

Unglücklich lief es hingegen dieses Mal für Niklas Steinhaus (Wermelskirchen), Christopher Rink (Frankfurt) und Danny Brink (Kühlsheim). Von der elften Startposition in der Klasse V4 gestartet konnten sie mit dem BMW E90 in der Anfangsphase einige Plätze gutmachen. Bei einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug wurde die Spurstange allerdings in Mitleidenschaft gezogen und man musste unplanmäßig die Box ansteuern. „Unsere Mechaniker haben die Reparatur in Rekordzeit hinbekommen. Allerdings haben wir dennoch einiges auf die Konkurrenz verloren und sind leider ans Ende des Feldes abgerutscht. Wir haben noch eine Aufholjagd gestartet, mehr als Rang neun war aber am Ende nicht mehr für uns möglich“, so Steinhaus. Dennoch konnte das Fahrertrio über das gesamte Wochenende hinweg mit schnellen Rundenzeiten überzeugen.

Eine gute Leistung zeigten auch Moritz Gusenbauer (Plochingen) und Rudolfo Funaro (Italien). Insbesondere im Zeittraining sorgten die beiden Piloten für Furore, als sie trotz der starken Konkurrenz und schwierigsten Witterungsbedingungen auf einen bemerkenswerten dritten Platz im BMW M235i Racing Cup fuhren. Im Rennen schied das Duo jedoch nach einem Unfall vorzeitig aus.

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