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Adrenalin Motorsport startet mit drei Podestplätzen in die zweite Saisonhälfte

Heusenstamm. Für die Mannschaft von Adrenalin Motorsport geht die erfolgreiche Saison 2014 weiter. So konnte die Truppe rund um Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm) zum Start der zweiten Saisonhälfte erneut dreimal auf das Podium fahren. Doch trotz des gelungenen Ergebnisses war die Stimmung innerhalb der Mannschaft nach der Zieldurchfahrt verständlicherweise getrübt.

„Natürlich freuen wir uns sehr über die Podestplätze, keine Frage. Allerdings sind wir leider mit zwei Fahrzeugen unverschuldeten Kollisionen zum Opfer gefallen. Das ist sehr ärgerlich, gerade weil wir mit dem Pixum BMW M235i an der Spitze der Gesamtwertung liegen“, bilanzierte Unger. Für die angesprochenen Piloten Daniel Zils (Bendorf), Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach) und Norbert Fischer (Köln) war es ein enttäuschendes Wochenende. Bereits im 90-minütigen Qualifying war für die Tabellen-führer aufgrund mehrerer Gelbphasen sowie eines Reifenschadens am unmittelbar vorausfahrenden Ford GT nicht mehr als der neunte Rang möglich. Im Rennen bewies das Fahrertrio dann einen kühlen Kopf und arbeitete sich schnell wieder in die Top5 vor, bis es im Streckenabschnitt Hatzenbach zu einer unverschuldeten Kollision mit einem Klassenkontrahenten kam. „Ich war leider in diesem Moment chancenlos. Ein BMW M235i hat bei einem missglückten Überrundungsmanöver einen Opel Astra erwischt und sich die Achse beschädigt. Danach kam er vom Asphalt ab auf den Dreck, wo ihm dann das komplette Rad weggebrochen ist und er mich schließlich touchierte. Zum Glück bleiben wir trotz des Ausfalles Tabellenführer“, berichtet der Bendorfer, der seine Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte.

Deutlich besser lief es für die Teamkollegen Guido Wirtz (Köln), Christopher Rink (Frankfurt) und Oleg Kvitka (Russland). Nach viel Pech in den vergangenen VLN Rennen durfte sich das Fahrertrio in der stark besetzten Cup5 Wertung von BMW über Rang drei und damit einen deutlichen Aufwärtstrend freuen. „Unser Ziel war es vor der Saison regelmäßig vorne mit dabei zu sein. Leider waren wir nicht immer vom Glück gesegnet, dieses Mal hat allerdings endlich wieder alles gepasst. Vom siebten Startplatz aus konnten wir uns Stück für Stück vorkämpfen und schließlich bis auf das Podium fahren. Nun schauen wir optimistisch auf das 6h Rennen“, freuten sich die drei Piloten.

Doch auch in den V-Klassen, in denen Adrenalin Motorsport an den Start geht, ging es heiß zur Sache. Nach dem zweiten Platz beim letzten VLN Rennen traten Christian Konnerth (Winnenden), Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) und Matthias Unger (Heusenstamm) mit großen Ambitionen in der Produktionswagenklasse V4 an. Vom sechsten Startplatz aus, konnte sich Konnerth direkt nach vorne arbeiten und fand schnell den Anschluss zu den Top3 Fahrzeugen. Bei einem Überholmanöver auf dem GP Kurs zog ein anderer Teilnehmer jedoch in die Linie des Winnenders, eine Kollision war folglich unvermeidbar. „Nach dieser Situation war unser Rennen leider mehr oder weniger vorbei. Unsere Mechaniker haben zwar in Rekordzeit die beschädigte Spurstange gewechselt, allerdings haben wir bei der Reparatur ungefähr eine Runde verloren und sind aussichtslos auf Rang elf zurückgefallen“, so Steinhaus. Dennoch gab das Fahrertrio nicht auf, sondern gab bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge noch einmal alles. Mehr als der neunte Platz war für Steinhaus, Unger und Konnerth jedoch nicht mehr möglich.

Grund zur Freude hatte Adrenalin Motorsport dann allerdings einmal mehr in der Produktionswagenklasse V5. Wie so oft in diesem Jahr zeigten Christian Büllesbach (Königswinter), Andre Duve (Lohmar) sowie Andreas Schettler (Baden-Baden) eine fehlerfreie Leistung und brachten ihr „Arbeitsgerät“, einen BMW E86, sicher über die Runden. Unter dem Strich wurde das Quartett nach Ablauf der vierstündigen Renndistanz mit dem zweiten Platz belohnt. Dahinter belegte die neuformierte Mannschaft auf dem BMW Z4 Coupé mit Jens Dahl (Diespeck), Walter Nawotka (Cuxhaven) und Marc Roitzheim (Grafschaft) den dritten Rang.

„Es war unter dem Strich ein Wochenende mit sehr gemischten Gefühlen. Nun freuen wir uns mit dem 6h Rennen auf das zweite ganz große Saisonhighlight“, blickte Unger voraus.

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