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Adrenalin Motorsport: 2 Klassensiege und Tabellenführung im BMW M235i Racing Cup

Heusenstamm. Beim vierten Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erzielte die Mannschaft von Adrenalin Motorsport ein glänzendes Teamergebnis. So konnte sich die Truppe aus Heusenstamm neben dem Klassensieg in der Produktionswagenklasse V5 auch den zweiten Saisonerfolg im BMW M235i Racing Cup sichern. Mit diesem Resultat eroberte Adrenalin Motorsport zugleich die Tabellenführung in der neuen Cup5-Wertung von BMW zurück.

Sommerliche Temperaturen, ein prallgefülltes Starterfeld und eine atemberaubende Stimmung entlang der Nürburgring Nordschleife machten den vierten Wertungslauf zur VLN Langstrecken-meisterschaft zu einem wahren Motorsportvolksfest. Knapp vier Wochen vor dem großen Saisonhighlight, dem ADAC Zurich 24h Rennen, nutzten über 200 Teams noch einmal die letzte Gelegenheit, um sich auf den Langstreckenklassiker zweimal rund um die Uhr vorzubereiten. Keine leichte Aufgabe also auch für das Team von Adrenalin Motorsport, die mit insgesamt sechs Fahrzeugen auf der Nürburgring Nordschleife an den Start gingen. „Es wird draußen auf der Strecke schon sehr viel Verkehr sein. Wir hoffen dennoch mit allen Fahrzeugen gut durchzukommen“, erklärte Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm) im Vorfeld des Rennwochenendes.

Das erste Kräftemessen lieferten sich die Teams wie gewohnt zunächst im Qualifying, welches aufgrund einer zwischenzeitlichen Unterbrechung durch die rote Flagge um einige Minuten gekürzt werden musste. Dennoch gelang es Adrenalin Motorsport sich gute Ausgangspositionen für das Rennen zu sichern. So platzierten Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach), Daniel Zils (Bendorf) und Norbert Fischer (Köln) ihren neuen BMW M235i in der Cup5 auf einem vielversprechenden zweiten Startplatz. Im Rennen lieferte sich das Fahrertrio dann wie schon bei den vergangenen Läufen faszinierende Zweikämpfe mit der Konkurrenz, in denen sie schließlich die Oberhand behalten und den Sieg einfahren konnten. Nach rund 180 Minuten wurde der Wertungslauf mit der roten Flagge allerdings vorzeitig abgebrochen. Infolge eines Unfalles mehrerer Fahrzeuge auf der Döttinger Höhe waren zu viele Trümmerteile auf der Strecke. „Es ging heute wieder sehr eng zur Sache, aber gerade das macht uns momentan einfach so viel Spaß“, schilderte Fischer. „Der Sieg freut uns natürlich ungemein. Wir ergänzen uns gegenseitig wirklich sehr gut und sind nun auch wieder in der Gesamtwertung des BMW M235i Racing Cup ganz vorne“, fügte Uwe Ebertz hinzu.

Eine imposante Aufholjagd legte das Schwesterfahrzeug von Christopher Rink (Frankfurt), Guido Wirtz (Köln) und Oleg Kvitka (Moskau) an den Tag. Von Platz 12 aus gestartet fuhr man im Rennen bis auf den vierten Rang nach vorne. „Wir hatten im Qualifying ein wenig Pech durch die Unterbrechung und konnten nur eine Runde fahren. Zum Glück lief es für uns im Rennen dann umso besser“, freute sich Rink.

Eine starke Leistung zeigten auch Matthias Unger (Heusenstamm), Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) und Christian Konnerth (Winnenden), die erstmalig in dieser Saison auf einem BMW 325i in der Produktionswagenklasse V4 an den Start gingen. „Die ersten drei VLN Rennen haben gezeigt, dass die V4 durchweg sehr stark besetzt ist und viele Punkte einbringen kann. Wir haben uns auch mit Hinblick auf die Meisterschaft zu diesem Wechsel entschieden und möchten künftig diese neue Herausforderung in Angriff nehmen“, so Steinhaus. Bereits im ersten Rennen mit dem neuen Fahrzeug stellten die drei Piloten unter Beweis, dass sie von Beginn an um die Spitzenpositionen mitkämpfen können. Die Ausbeute: Startplatz zwei, Rang vier im Rennen sowie die schnellste Rennrunde. „Wir können mit dem Abschneiden sehr zufrieden sein. Ohne einen Defekt an einer neuen Lenkung wäre sicherlich noch das Podium möglich gewesen. Das holen wir dann beim nächsten Mal nach“, so Steinhaus weiter.

Für den zweiten Klassensieg des Tages sorgten unter dessen Christian Büllesbach (Königswinter), Jens Dahl (Diespeck) und Andreas Schettler (Baden-Baden) auf einem BMW Z4 Coupé in der Produktionswagenklasse V5. Nachdem sich das Fahrertrio im Qualifying noch mit dem vierten Rang begnügen musste, drehten die drei nordschleifenerfahrenen Piloten im Rennen umso mehr auf und arbeiteten sich mit einer starken Performance bis an die Spitze der Klasse. Dahinter belegte das Schwesterfahrzeug von Raphael Klingmann (Koblenz) und Philippe Burel (Frankreich) den zweiten Platz in der Endabrechnung. Damit konnte sich Adrenalin Motorsport über einen Doppelsieg in der Produktionswagenklasse V5 freuen.

„Alle sechs Fahrzeuge haben die Zielflagge gesehen. Zudem konnten wir zwei Klassensiege herausfahren und die Tabellenführung im BMW M235i Racing Cup zurück erobern. Es war unter dem Strich also ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an unsere gesamte Mannschaft, die nach den beiden Unfällen beim letzten VLN Rennen wirklich an vielen Tagen bis tief in die Nacht an den Fahrzeugen gearbeitet hat. Wir freuen uns nun gemeinsam auf das 24h Rennen und möchten dort an die hervorragenden Ergebnisse anknüpfen“, so das Fazit von Teamchef Matthias Unger.

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