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Adrenalin Motorsport: Ein Wochenende voller Höhen und Tiefen

Heusenstamm. Der dritte Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sorgte für ein Wechselbad der Gefühle im Team von Adrenalin Motorsport. Während die Mannschaft aus Heusenstamm mit zwei Podestplätzen in der Produktionswagenklasse V5 ein weiteres Mal überzeugen konnte, verhinderte ein Zwischenfall beim ersten Boxenstopp einen möglichen Sieg im BMW M235i Racing Cup.

Mit dem Rückenwind aus zwei überaus erfolgreichen Rennwochenenden reiste die Mannschaft von Adrenalin Motorsport zum 56. ADAC ACAS H&R-Cup an den Nürburgring. Bei sommerlichen Temperaturen und einer tollen Zuschauerkulisse entlang der Nürburgring Nordschleife wollte man teamintern an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Im morgendlichen Zeittraining sah es so aus, als sollte dieses Unterfangen auch gelingen. So konnten sich Daniel Zils (Bendorf), Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach) und Norbert Fischer (Köln) mit dem dritten Startplatz im BMW M235i Racing Cup eine gute Ausgangsposition für das Rennen verschaffen. Ihre Teamkollegen Oleg Kvitka (Köln), Guido Wirtz (beide Köln) und Christopher Rink (Frankfurt) reihten sich mit dem Schwesterfahrzeug in der stark besetzten Klasse Cup5 auf dem zehnten Rang ein. „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir mit beiden Fahrzeugen um die Spitzenposition in der Klasse kämpfen können. Im Zeittraining sind wir etwas hinter den eigenen Möglichkeiten zurück geblieben, aber über unsere Konstanz wird im Rennen sicherlich einiges möglich sein“, schaute Rink nach dem Qualifying optimistisch voraus.

Freude machte dem Team von Adrenalin Motorsport der Blick auf den Zeitenmonitor in der Produktionswagenklasse V5. Zum dritten Mal in Folge konnten hier Matthias Unger (Heusenstamm), Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) und Christian Konnerth (Winnenden) mit dem BMW Z4 die Pole Position herausfahren. „Christian hat eine freie Runde erwischt und eine sehr gute Rundenzeit in den Asphalt gebrannt. Ich hoffe, wir können nun auch den dritten Saisonsieg in Folge einfahren“, so Unger. Doch auch Christian Büllesbach (Königswinter), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Christian Drauch (Österreich) durften sich mit dem dritten Startplatz in der V5 genauso wie Ihre Teamkollegen Thomas Müller (Hamburg), Fabian Finck (beide Hamburg) und Udo Schauland (Brande-Hoernerkirchen) auf Rang vier berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen.

Im Rennen erwischte Uwe Ebertz auf dem BMW M235i einen hervorragenden Start und konnte bereits nach wenigen Runden die Führung übernehmen. Wie bereits beim letzten Saisonlauf kam er glänzend mit dem Fahrzeug zurecht und lieferte er sich einen faszinierenden Kampf mit dem Team von Scheid-Partl Motorsport. Stoßstange an Stoßstange ging es durch die „Grüne Hölle“ bis der tolle Fight beim ersten Boxenstopp sein Ende fand. „Wir hatten bereits unseren Fahrerwechsel vollzogen, als ein Porsche in die Box hineinkam und bei der Ansteuerung auf den Boxenplatz mit seinem Seitenteil unsere offene Türe am BMW erwischte“, ärgerte sich Zils. Trotz perfekter und schneller Arbeit der Boxenmannschaft von Adrenalin Motorsport verlor man bei der Befestigung der Türe anderthalb bis zwei Minuten auf die direkte Konkurrenz. Zwar konnten Norbert Fischer und Daniel Zils mit schnellen Rundenzeiten noch einige Positionen gut machen, mehr als Rang vier war allerdings nicht mehr möglich.

Pech hatten auch ihre Teamgefährten Christopher Rink, Oleg Kvitka und Guido Wirtz, die nach einem beherzten Rennen, in dem sie bereits in der Anfangsphase viele Positionen gutmachen konnten, durch einen Unfall im Streckenabschnitt Flugplatz vorzeitig ausschieden. Das gleiche Schicksal ereilte auch die Polesetter aus der Produktionswagenklasse V5. Matthias Unger, Christian Konnerth und Niklas Steinhaus konnten zwar zunächst souverän ihre Klassenführung ausbauen, nach einem Missverständnis bei einem Überrundungsmanöver auf der Breitscheider Brücke und einem daraus resultierenden Schaden an der Hinterachse war das Rennen für das schnelle Fahrertrio allerdings ebenfalls beendet.

Dank Christian Büllesbach, Andreas Schettler und Christian Drauch gab es dennoch Grund zur Freude. Nach einem fehlerfreien Job konnten die drei Piloten mit dem BMW Z4 auf den zweiten Klassenrang fahren und damit dem Team von Adrenalin Motorsport auch im dritten Saisonrennen einen Podestplatz sichern. Nur knapp dahinter belegten die Teamneulinge Thomas Müller (Hamburg), Fabian Finck (beide Hamburg) und Udo Schauland (Brande-Hoernerkirchen) die dritte Position.

„Ein solches Rennen ist wirklich schwer zu analysieren. Auf der einen Seite freut mich das gute Ergebnis der beiden Z4 Mannschaften, allerdings wäre für uns sowohl in der V5 als auch im BMW M235i Racing Cup heute der Sieg möglich gewesen. Schade, dass das Glück dieses Mal nicht auf unserer Seite war. Beim nächsten Rennen werden wir allerdings wieder angreifen“, bilanzierte Teamchef Matthias Unger.

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