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Dreifacherfolg für Adrenalin Motorsport

Heusenstamm. Der neunte und gleichzeitig vorletzte Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring endete mit einem sensationellen Ergebnis für Adrenalin Motorsport. Die Heusenstammer Mannschaft belegte die ersten drei Plätze in der Produktionswagenklasse V5 und feierte damit eines der besten Ergebnisse überhaupt in der Teamhistorie.

„Wir sind überglücklich, besser hätte es für uns gar nicht laufen können. Jedes Teammitglied, egal ob Fahrer oder Mechaniker hat heute einen perfekten Job abgeliefert, nur so konnten wir die Plätze 1-3 und damit das bestmögliche Ergebnis mit unseren drei gestarteten Fahrzeugen erzielen. Vielen Dank an alle für diese fulminante Mannschaftsleistung“, freute sich Teamchef Matthias Unger über das hervorragende Resultat.

Bereits im morgendlichen Qualifying, welches aufgrund von dichtem Nebel später gestartet und auf eine Distanz von 60 Minuten gekürzt werden musste, zeigte die Truppe von Adrenalin Motorsport eine eindrucksvolle Leistung. So ließ sich Christian Drauch von den schwierigen, äußeren Mischbedingungen nicht beeindrucken und stellte mit einer Rundenzeit von 9:47.156 min. den BMW M3 GT auf die Pole Position. Damit bescherte der Österreicher sich und seinen beiden Teamkollegen Christian Büllesbach (Königswinter) und Werner Gusenbauer (Österreich) die ideale Ausgangsposition für das vierstündige Rennen. Die beiden BMW Z4 Coupé von Daniel Zils (Bendorf), Matthias Unger (Heusenstamm) und Norbert Fischer (Köln) sowie das zweite Fahrzeug von Christian Konnerth (Winnenden), Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) und Doppelstarter Christian Drauch verpassten hingegen das beste Zeitfenster für eine schnelle Runde, lagen aber mit den Rängen vier und sechs dennoch in Lauerstellung. „Leider konnten wir mit beiden Autos hinten heraus nicht mehr zulegen, weil einfach zu viele Gelbphasen unterwegs waren. Dennoch ist die Startposition in einem Langstreckenrennen nicht ganz so wichtig und nach wie vor alles möglich“, berichtete Zils im Anschluss.

Was dann im Rennen folgen sollte, hätte sich im Vorfeld wohl niemand im Team von Adrenalin Motorsport ernsthaft zu träumen gewagt. Während sich beide BMW Z4 Coupé dank einer ausgeglichen starken Performance aller Piloten und einer einwandfreien Boxenarbeit der Mechanikercrew sukzessive nach vorne arbeiten konnten, biss sich auch das Fahrertrio auf dem BMW M3 GT nach der tollen Vorstellung im Zeittraining weiterhin in der Spitzengruppe fest. Die Folge: ein lupenreiner Dreifachsieg für Adrenalin Motorsport in der hart umkämpften Produktionswagenklasse V5. „Wir konnten gleich von Beginn an viele Positionen gutmachen. Gerade nach dem Pech bei den letzten vier VLN Rennen tut dieser Klassensieg wirklich extrem gut“, freute sich Unger, der gemeinsam mit Norbert Fischer und Daniel Zils den Sieg herausfahren konnte. Doch auch auf den beiden Schwesterfahrzeugen herrschte überschwängliche Freude. „Eine wirklich sensationell gute Leistung des gesamten Teams. Niemand hat sich auch nur den geringsten Fehler geleistet. Hierfür wurden wir am Ende folgerichtig belohnt und dürfen uns über ein reines Adrenalin-Motorsport Podium freuen. So etwas gab es in der Geschichte der VLN bislang eher selten“, erklärt Büllesbach, der gemeinsam mit den beiden Österreichern Christian Drauch und Werner Gusenbauer nach der morgendlichen Pole Position mit dem BMW M3 GT schlussendlich auf dem zweiten Rang die Ziellinie überquerte.

Spannend verlief dahinter der Kampf um die dritte Position. Christian Konnerth, Christian Drauch und Niklas Steinhaus setzten sich nach einem Wimpernschlagfinale im Fotofinish gegen zwei ihrer Klassenkontrahenten durch. „Ich habe noch nie so einen engen und turbulenten Zieleinlauf erlebt und bin froh, dass wir uns am Ende behaupten und den Dreifachtriumph perfekt machen konnten“, so Steinhaus, der in der letzten Rennrunde beim Anbremsen in die Hohenrain Schikane noch auf Rang fünf gelegen hatte. Vom eng geführten Zweikampf zwischen einem BMW M3 und einem 330I profitierte er jedoch und konnte mit Geschwindigkeitsüberschuss aus dem Windschatten heraus auf der Start-und Zielgeraden noch an beiden Fahrzeugen vorbeifahren. „Am Ende hieß es dann P1, P2 und P3 für Adrenalin Motorsport, was mich für das ganze Team sehr freut!“, so Steinhaus. Wer weiß, vielleicht war dieser Erfolg nun die Initialzündung für einen „goldenen Oktober“ der Heusenstammer Mannschaft.

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