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Gemischte Gefühle bei Adrenalin Motorsport

Heusenstamm. Auch beim achten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 45. ADAC Barbarossapreis, hatte das Team von Adrenalin Motorsport Grund zur Freude. Benjamin Weidner (Düren) und Christian Drauch (Österreich) belegten mit dem BMW M3 GT einen starken zweiten Klassenrang. Unglücklich verlief das Rennen hingegen für die beiden BMW Z4.

„Nach so einem Lauf fällt es schwer, ein Fazit zu ziehen. Auf der einen Seite freuen wir uns natürlich über das hervorragende Ergebnis des BMW M3 GT, auf der anderen Seite sind wir verständlicherweise über den Rennverlauf der beiden anderen Fahrzeuge enttäuscht“, bilanzierte Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm).

Das letzte Saisondrittel zur VLN Langstreckenmeisterschaft wurde von strahlendem Sonnenschein und für die Jahreszeit verhältnismäßig warmen Temperaturen eingeläutet. Rund 170 Fahrzeuge nahmen die vierstündige Hatz durch die Grüne Hölle in Angriff. Zu den mit am stärksten besetzten Klassen zählte ein weiteres Mal auch die Produktionswagenklasse V5, in der mit dem BMW M3 GT und zwei BMW Z4 Coupés gleich drei Fahrzeuge von Adrenalin-Motorsport genannt waren.

Beim ersten Schlagabtausch im morgendlichen Qualifying konnte der Österreicher Christian Drauch seine Klasse unter Beweis stellen. Mit einer starken Rundenzeit von 9.40,788 min. stellte er den BMW M3 GT auf einen glänzenden zweiten Startplatz und bescherte sich und seinem Teamkollegen Benjamin Weidner, der kurzfristig für den beruflich verhinderten Stammfahrer Christian Büllesbach (Königswinter) eingesprungen war, eine ideale Ausgangsposition für das Rennen. Weniger Glück hatten hingegen Matthias Unger, Norbert Fischer (Köln) und Daniel Zils (Bendorf), die zu Mitte des Qualifyings in einen Unfall verwickelt wurden und dadurch in der Schlussphase nicht mehr auf Zeitenjagd gehen konnten. Die Kollision zwang die Mannschaft von Adrenalin-Motorsport zu einer rund anderthalbstündigen Reparatur. „Die Jungs haben einen hervorragenden Job gemacht und das Fahrzeug rechtzeitig zum Rennstart wieder hinbekommen. Vielen Dank an die gesamte Truppe für die bemerkenswerte Leistung. Matthias wird vom vierten Startplatz aus ins Rennen gehen und hoffentlich zur Aufholjagd blasen“, freute sich Zils unmittelbar vor dem Rennstart. Eine Position dahinter, auf Rang fünf, qualifizierte sich das Schwesterfahrzeug von Niklas Steinhaus (Wermelskirchen), Christian Konnerth (Winnenden) und Andreas Schettler (Baden-Baden).

Auch im vierstündigen Rennen zeigten die zwei Piloten des BMW M3 GT eine fehlerfreie Leistung. Während Christian Drauch weiterhin mit konstant schnellen Rundenzeiten überzeugte, lieferte auch Benjamin Weidner bei seinem Saisondebüt auf dem Fahrzeug einen tollen Job ab. Schlussendlich sprang mit dem zweiten Klassenrang in der hart umkämpften Produktionswagenklasse V5 ein mehr als versöhnliches Ergebnis für das Fahrerduo heraus. Damit durfte sich die Truppe von Adrenalin-Motorsport erneut über einen Podestplatz freuen. „Speziell Christian war über das gesamte Wochenende sehr schnell unterwegs und konnte in seinem letzten Stint den Rückstand zu den späteren Siegern auf 26 Sekunden verringern. Hätte das Rennen noch 1-2 Runden länger gedauert, wäre vermutlich sogar der Sieg möglich gewesen. Eine tolle Leistung der beiden Piloten“, lobte Teamchef Matthias Unger, dessen Aufholjagd nicht von Erfolg gekrönt war. Auf einer Ölspur im Streckenabschnitt Eschbach-Brünnchen verunfallte in der sechsten Rennrunde eine Vielzahl an Fahrzeugen, darunter auch das BMW Z4 Coupé von Adrenalin-Motorsport. „Leider wurde seitens der Streckenposten zum Unfallzeitpunkt keine Flagge gezeigt. Diese Ölspur forderte bei der Anzahl von Fahrzeugen sicherlich über eine Millionen Euro Gesamtschaden. Jetzt heißt es nach vorne zu schauen und bei den zwei verbleibenden Rennen erneut anzugreifen“, so Unger weiter. Das Schwesterfahrzeug von Niklas Steinhaus, Christian Konnerth und Andreas Schettler sah auf Rang vier die schwarz-weiß karierte Flagge. „Uns hat es heute speziell auf den Geraden an Top-Speed gefehlt, was wir leider nicht kompensieren konnten. Wir müssen jetzt analysieren, woran es genau gelegen hat. In zwei Wochen werden wir dann wieder versuchen, die Top3 anzugreifen“, so Steinhaus.

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